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Wenn Urdenbacher und Baumberger zu Freunden werden

Sandra Roth-Reuter unterstützt die Völkerverständigung der ganz besonderen Art. Wenn demnächst die größte Feier ansteht, die der Düsseldorfer Süden kennt, dann ist sie stets mitten drin: Sandra Roth-Reuter, die das Restaurant »Zum Alten Rhein« betreibt.

Seit 20 Jahren sorgt die Wirtin bereits dafür, dass Trachtengruppen und Touristen sich beim Erntedankfest wohlfühlen. Und nicht nur dort: »Unsere Position in ‚Piels Loch‘ ist natürlich von großem Vorteil Hier müssen zwangsläufig alle vorbei«, sagt sie lachend.

     13. September 2016

Dreh und Angelpunkt in Urdenbach

Zur Einkehr zwingen muss sie indes niemanden. Die Gaststätte mit dem eigenen Altbier namens »Extratour« ist Dreh-und Angelpunkt in Urdenbach. Für Sandra Roth-Reuter ein klarer Fall von Berufung als Beruf: »Man kann nur ganz viel Freude an dem haben, was man tut. Ansonsten würde es gar nicht funktionieren«, so die gelernte Floristin, die der Liebe wegen zur Gastronomin wurde.

 

Eine Herzensangelegenheit mit Folgen

»Mein Mann führte seinerzeit die Gasttätte Extratour im Cafe Preuss, in dem ich ebenfalls gearbeitet habe. Ich bin in das Gewerbe hineingewachsen und mache es aus vielerlei Gründen gerne. Schön ist beispielsweise, dass ich auch hier bei uns im Lokal eine Menge meines alten Berufs einbringen kann. Vor allem, wenn es um Deko für besondere Anlässe geht. Und die Arbeitszeiten einer Floristin sind ebenfalls verrückt«, betont sie

 

Speziell an ihrem jetzigen Standort ist Sandra Roth-Reuter sich aber auch der regionalen Eigenheiten vieler Gäste bewusst: »Mir gefällt besonders die Nähe zu vielen Urdenbachern und Baumbergern – und das betone ich immer wieder gerne: Zu sehen, dass die ursprünglich vorhandenen Grenzrivalitäten mittlerweile so gut wie verschwunden sind, die Menschen gerne ins Gespräch kommen und auch die Baumberger sich mit viel Leidenschaft an den Feierlichkeiten zu Erntedank beteiligen, ist schon phantastisch.« Und offenbar mitreißend. Seit mittlerweile drei Jahren mischt Sandra Roth-Reuter auch von der anderen Seite der Theke aus beim Erntedankfest mit – in einer eigenen Trachtengruppe, den »Altrheinfreunden«. »Irgendwann war es mir einfach zu viel, nur zuzuschauen. Die Altrheinfreunde haben sich vor sechs Jahren aus Freunden gebildet, die auch der ‚Extratour‘ nah verbunden sind. Das passt natürlich super«, sagt sie. Doch auch abseits der tollen Urdenbacher Tage muss der Laden natürlich laufen.

 

»Mehr Beständigkeit wäre schön«

»Unsere größte Herausforderung besteht immer darin, in den Winter zu gehen. Wir müssen eine besondere Karte für diese Zeit entwerfen und einen Status erarbeiten, der nicht von vorbeikommenden Radfahrern abhängig ist. Hier würde ich mir noch mehr Beständigkeit wünschen«, sagt Sandra Roth-Reuter, die trotz ihrer Vollzeittätigkeit im Extratour und dreier Kinder noch »Kaufmännische Betriebsführung« studiert. »Viele Leute sehen vor allem zu Beginn einer Existenzgründung nicht, wie viel Zeit man im Büro verbringen muss – auch und gerade im Gastronomiegewerbe. Früher hat man nach der Schicht die Schublade geöffnet und das Geld dort hineingeworfen. Heute funktioniert nichts mehr ohne elektronische Kassenführung. Man muss permanent Angebote schreiben, Mails beantworten etc. - das darf nicht zur Pflichtübung verkommen und im Vorbeigehen erledigt werden«, so die Wirtin, der man sofort abnimmt, dass sie dieser Gefahr nicht erliegen wird. Aktuell freut sie sich auf den 15. September: den Tag, an dem man wieder Schumacher-Latzenbier im Extratour ausschenken wird. »Wir sind wirklich stolz darauf, dass wir als einzige Gaststätte im Düsseldorfer Süden dieses Privileg von einer so bedeutenden Brauerei erhalten haben. Selbst bei einem solchen Event stellen wir wieder die typische Urdenbacher Gemütlichkeit unter Beweis – und das zeichnet uns eben aus«, stellt sie fest.

Altr(h)einfreunde

Speziell an ihrem jetzigen Standort ist Sandra Roth-Reuter sich aber auch der regionalen Eigenheiten vieler Gäste bewusst: »Mir gefällt besonders die Nähe zu vielen Urdenbachern und Baumbergern – und das betone ich immer wieder gerne: Zu sehen, dass die ursprünglich vorhandenen Grenzrivalitäten mittlerweile so gut wie verschwunden sind, die Menschen gerne ins Gespräch kommen und auch die Baumberger sich mit viel Leidenschaft an den Feierlichkeiten zu Erntedank beteiligen, ist schon phantastisch.« Und offenbar mitreißend. Seit mittlerweile drei Jahren mischt Sandra Roth-Reuter auch von der anderen Seite der Theke aus beim Erntedankfest mit – in einer eigenen Trachtengruppe, den »Altrheinfreunden«. »Irgendwann war es mir einfach zu viel, nur zuzuschauen.

Die Altrheinfreunde haben sich vor sechs Jahren aus Freunden gebildet, die auch der ‚Extratour‘ nah verbunden sind. Das passt natürlich super«, sagt sie. Doch auch abseits der tollen Urdenbacher Tage muss der Laden natürlich laufen.

»Mehr Beständigkeit wäre schön«

»Unsere größte Herausforderung besteht immer darin, in den Winter zu gehen. Wir müssen eine besondere Karte für diese Zeit entwerfen und einen Status erarbeiten, der nicht von vorbeikommenden Radfahrern abhängig ist. Hier würde ich mir noch mehr Beständigkeit wünschen«, sagt Sandra Roth-Reuter, die trotz ihrer Vollzeittätigkeit im Extratour und dreier Kinder noch »Kaufmännische Betriebsführung« studiert. »Viele Leute sehen vor allem zu Beginn einer Existenzgründung nicht, wie viel Zeit man im Büro verbringen muss – auch und gerade im Gastronomiegewerbe. Früher hat man nach der Schicht die Schublade geöffnet und das Geld dort hineingeworfen. Heute funktioniert nichts mehr ohne elektronische Kassenführung. Man muss permanent Angebote schreiben, Mails beantworten etc. - das darf nicht zur Pflichtübung verkommen und im Vorbeigehen erledigt werden«, so die Wirtin, der man sofort abnimmt, dass sie dieser Gefahr nicht erliegen wird. Aktuell freut sie sich auf den 15. September: den Tag, an dem man wieder Schumacher-Latzenbier im Extratour ausschenken wird. »Wir sind wirklich stolz darauf, dass wir als einzige Gaststätte im Düsseldorfer Süden dieses Privileg von einer so bedeutenden Brauerei erhalten haben. Selbst bei einem solchen Event stellen wir wieder die typische Urdenbacher Gemütlichkeit unter Beweis – und das zeichnet uns eben aus«, stellt sie fest.